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finden Sie eine kleine Auswahl an Presseberichten...
Beim Braten Beraten
Samstag 15 Uhr: Beinahe wie in der Schule
sitzen zwölf Männer in einem Seminarraum.
Den Blick nach vorne gerichtet, lauschen sie
den Ausführungen eines Vortragenden. Nur so
konzentriert waren sie in der Schule nie,
denn hier geht es um Informationen, die das
Leben eines jeden einzelnen von ihnen
verändern könnten.
Ruhig, schüchtern,
farblos
Wer den Männern in der Früh auf dem Weg zum
Seminar begegnet wäre, hätte sich nicht
gedacht, dass diese Kerle nicht wissen, wie
sie mit Frauen umgehen müssen. Der eine oder
andere etwas schüchtern, ruhig und farblos,
aber keiner, der nicht auch den
sprichwörtlichen Deckel zum Topf finden
könnte. Damit das aber etwas reibungsloser
und schneller funktioniert, unterrichtet sie
der Deutsche Michel Vincent im Flirten.
In seinem Seminar erklärt er den
Wissbegierigen an Hand von Flip-Charts,
Skizzen und Listen die detaillierten Regeln,
um bei Damen Erfolg zu haben. In unzähligen
Beispielen aus seinem turbulenten Leben
zeigt er, wie es mit Humor, Charme und vor
allem betonter Unbedürftigkeit funktionieren
kann, jede Traumfrau zu erobern.
„Das klingt ja alles ganz nett, aber ich
glaube nicht, dass ich das auch kann", zeigt
sich einer der Teilnehmer kritisch. Mehr
konkrete Anmachsprüche würde er sich
wünschen, dann klappt es vielleicht. Gut,
Vincent serviert den Teilnehmern ein paar
kreative Gesprächsaufhänger, mit denen sie
ein Gespräch eröffnen können. Aber diese nur
auswendig zu lernen, wäre nicht der Sinn der
Sache. Wie Frauen ticken müsse man wissen
und authentisch solle man sein.
Außerdem dürfen die Frauen niemals ahnen,
dass sie gerade angeflirtet werden. Und
während der Flirtlehrer den Teilnehmern
Gesprächsstrategie und Körpersprache
erklärt, merkt man wie bei den Männer der
Mut wächst. „Ich glaub so kann es
funktionieren. Ich fürchte mich jetzt nicht
mehr so stark davor eine Frau in der Bar
anzusprechen", sagt einer der Teilnehmer in
der Pause.
„Das erste Mal jemanden anzusprechen ist das
schlimmste Mal. Danach bedarf es einer
stetigen Übung", betont Vincent.
An echten
Frauen probieren
Er
selbst hat, nach einer leidvollen Trennung
vor einigen Jahren damit begonnen, die Kunst
der Verführung analytisch zu studieren und
ist dabei auf eine amerikanische
Underground-Community gestoßen. Diese
sogenannten Pick-Up-Artist (dt. Aufreißer)
beschäftigen sich ausschließlich mit dem
Thema „erfolgreicher Umgang mit Frauen".
Vincent hatte plötzlich den Schlüssel in der
Hand, der ihm Türen und Tore in der
Damenwelt öffnete.
Samstag 23 Uhr: Zwölf
Männer betreten einen Linzer Club. Jeder von
ihnen erhält einen Aufgabe und stürzt sich
ins Gedrängel. „Michel hat mir aufgetragen
diese Dunkelhaarige anzusprechen", erzählt
ein Flirt-Lehrling. Und? „Naja es war noch
etwas stockend." Während seine Schützlinge
das erworbene Wissen an echten Frauen
ausprobieren, läuft Vincent im Club umher,
um zu sehen wie es ihnen geht. Notfalls
greift er auch ein und gibt den Teilnehmern
beim Vorbeigehen flüsternd ein paar
Anregungen. „Keine einzige Theorie-Stunde
kann dieses Praxis-Training ersetzen", sagt
er. Nur im konkreten Ernstfall würden die
Männer lernen ihre Scheu abzulegen und ihre
ganze Persönlichkeit einzusetzen, um einer
Frau zu gefallen.
Zwischendurch zeigt
Vincent an einigen Beispielen vor, wie es
funktionieren kann. Eine Gruppe blonder
Frauen ist nach wenigen Minuten von ihm
angetan und beginnt zu kreischen als er sie
mit einem Zaubertrick überrascht. Auf diese
Weise steigert er seinen Marktwert, um den
später gezielt zum Verführen einzusetzen.
Das gleiche passiert ihm in der nächsten
Bar. Hier will ihn eine begeisterte junge
Dame gar nicht mehr gehen lassen und folgt
ihm sogar, als er den Club verlässt – völlig
gebannt von ihm und seiner kleinen
Magiespielchen. „Das besondere an unseren
Seminaren ist, dass man lernt ganze Gruppen
zu begeistern. Und das hilft enorm wenn man
es auf hübsche Frauen abgesehen hat", sagt
Vincent.
Erfolg macht stolz
Sonntag 03 Uhr: Zehn euphorisierte Männer
wollen noch auf einen letzten Absacker
gehen. Jeder von ihnen hat heute mindestens
zehn Frau angesprochen.
„So etwas ist
mir noch nie passiert! Das ist der beste
Abend, den ich je hatte", sagt einer der
Teilnehmer begeistert. Auch die anderen sind
sichtlich zufrieden und stolz.
Insgesamt haben sie sieben Telefonnummern
ergattert und zwei von ihnen sind mit ihren
Neubekanntschaften sogar alleine
weitergezogen.
Aufgekratzt durch die erlebten Erfahrungen
wollen die Übriggebliebenen noch endlos
weiterfeiern und üben.
(Daniela Majer)
So verführen Sie
richtig -
In seinen
Seminaren zeigt Michel Vincent Männern die
besten Techniken um Traumfrauen zu erobern.
Auf ein „Ähm, du hast so schöne Augen" oder
ein „Baby, ich bin dein Hauptgewinn heute
Abend", folgt in der Regel ein
„Verschwinde". Warum greifen Männer aber
trotzdem so oft daneben, wenn sie eigentlich
wissen müssten mit welchen Sprüchen sie bei
Frauen keinesfalls landen können.
Flirt-Experte Michel Vincent erklärt das so:
„Männer sind visuelle Wesen. Sobald sie
einen Ferrari oder eine blonde Frau mit viel
Oberweite sehen, werden sie ganz euphorisch
und sind nicht mehr sie selbst". Als Teil
der Firma „Die perfekte Masche"
(www.dieperfektemasche.de) unterrichtet der
Deutsche Männer im „Anbandeln" und hat damit
großen Erfolg: Das Unternehmen ist
mittlerweile der führende Anbieter von
anspruchsvollen Flirtkursen im
deutschsprachigen Raum. „Die Männer, die zu
uns in die Kurse kommen sind keine Freaks,
die den ganzen Tag im Keller sitzen und
Computer spielen. Unsere Teilnehmer sind
meist ganz normale Kerle, denen es oft nur
ein wenig an Selbstbewusstsein mangelt",
betont Vincent.
Mit Frauen
umgeben
Was lernen die Herren der Schöpfung also in
den Kursen, um eine Frau auf sich aufmerksam
zu machen? „Grundsätzlich rate ich den
Männer authentisch zu sein und kongruent zu
handeln", betont der Experte. Einfach
gesprochen bedeutet das, fühlen und handeln
aufeinander abzustimmen. Vincent würde
keinem Mann raten auf eine Frau zuzugehen
und sie direkt anzusprechen, wenn dieser
extrem schüchtern sei. „Eine Frau ist
fünfzig Mal sensibler als ein Mann und fühlt
sofort wenn eine Masche nur aufgesetzt ist."
Anfängern rät er deshalb sich immer eine
Tarnung zu überlegen: „Gehen Sie in einer
Bar zu einer Frau und bitten Sie sie etwa um
einen Getränketipp, weil Sie gleich eine
wichtige Besprechung hätten und Eindruck
schinden möchten. Die Dame wird sich freuen
und daraus kann sich ein interessantes
Gespräch ergeben."
Wer in der Disko mit zwei hübschen Frauen
auftaucht, und das könne zur Not auch die
Schwester sein, ziehe immer die Blicke auf
sich. Frauen würden sich laut Vincent
denken, dass der Kerl toll sein muss, wenn
er sich so ungezwungen mit schönen Mädchen
unterhält. Flirt-Unerfahrenen rät er
außerdem auch untertags zu üben. „Wenn ich
eine Frau an der Bushaltestelle, im Café
oder an der Tankstelle anspreche, dann kann
das ein sehr ungezwungenes Gespräch werden.
Im Alltag sind Frauen meist eher überrascht,
wenn mit ihnen geschäkert wird."
Die Theorie übers Flirten allein mache aber
noch keinen Mann zum Frauenschwarm. „Abends
nach dem Seminar geht es dann gemeinsam auf
die Piste, wo sich die Männer am
Studienobjekt selbst versuchen können", so
Vincent.
Ist Verführung Masche? Mit welchen Techniken
kann man Frauen beeindrucken und für sich
gewinnen? Kann man diese Fähigkeiten
erlernen? Testosterongeplagte Beutejäger in
erfolgreicher Aktion. P.O. Reporterin Sonja
Kierner untersucht die große Kunst des
Verführens in dieser Reportage.
Inhaltsverzeichnis:
* Früher war alles einfacher
* Neue Mittel und Wege müssen her!
* Versuch macht klug!
* Man(n) muss sich seiner Ziele bewusst
werden!
* Sieben wichtige Merksätze
* Körpersprache siegt über Sprache
* Was genau soll ich denn nun tun?
Früher war
alles einfacher
Welche Frau ist heute noch auf den Jäger,
den Beschützer und den Fortpflanzer
angewiesen? Sie sind alle verschwunden, die
beerensuchenden, gebärenden Heimchen in der
Höhle.
Warum ist es für manche Männer leichter sich
einen Adrenalinkick beim
Bungee-Jumping-Sprung aus
schwindelerregender Höhe zu holen, als eine
Frau anzusprechen? Steht Mann plötzlich vor
dem Problem, dass früher wohl doch alles
viel einfacher war? Hatten damals nicht ein
paar oberflächlich dahingesagte
Anmachsprüche gereicht, um Frau anzulocken?
Ein Drink an der Bar und die Nacht war
gesichert? Doch die Konkurrenz schläft
nicht. Welche Frau gibt sich mit längst
überholten oder einfach nur peinlichen
Anbaggerversuchen zufrieden, wenn sie auf
den perfekten Mann auch nicht lange warten
muss?
Bleibt dem Unwissenden nun lediglich die
alleinige Verfügungsgewalt über seine
TV-Fernbedienung mit der Jagd nach der
langweiligsten – aber immerhin bequemsten –
Abendunterhaltung? Was tun erfolgreiche
Serien-Verführer, was andere Männer nicht
machen? Jeder erfolgreiche Manager zeichnet
sich durch fachliche Kompetenz und
Persönlichkeit aus, die er sich in
jahrelanger Schulung und durch "Learning-by-doing"
angeeignet hat. Auch der erfolgreiche
Verführer muss an sich arbeiten, bevor er
die Lorbeeren ernten darf.
Neue Mittel und Wege
müssen her!
Der ultimative Ansprechpartner für Männer,
die sich in Selbstzweifeln baden und sich
unaufhaltsam bemitleiden, weil sie scheinbar
zum Singleleben verurteilt sind, als auch
jene cleveren, die verstanden haben, dass
Fortbildung zum Leben dazugehört, ist Robert
Bednarek. Der charmante 28-jährige
Medizinstudent bringt Licht ins Dunkel "wie
erobere ich Frauen". Bekannt unter dem
Pseudonym "Magnum" belebt er die
Pickup-Artist-Szene. Seit 2005 leitet er
äußerst erfolgreich seine eigene Flirtschule
– "Die perfekte Masche" - in München.
Zusammen mit Oliver Kuhn, Chefreporter beim
Männermagazin "Playboy", hat er im Mai 2007
zudem den Ratgeber "Der perfekte Verführer"
herausgebracht. Inzwischen bildet er als
Coach weltweit Verführungskünstler (engl.:
Pick-Up-Artist/ PUA) aus. Unter anderem
leitet Robert Bednarek internationale
Pickup-Seminare für Badboy Lifestyle. Ebenso
arbeitet er mit der Pick-up-Artist-Legende
BadBoy als Coach zusammen. Magnum lernte in
vielen Jahren, wie er jede Frau verführen
kann.
Jeder Mann – unabhängig vom Status, Alter
oder Aussehen - hat die Möglichkeit zur
Umschulung. Jeder Mann kann die hohe Schule
der Frauenversteher besuchen und jeder Mann
kann "Die perfekte Masche" erlernen,
verstehen und erfolgreich anwenden, um seine
Nächte nicht mehr allein zu verbringen, um
seine Traumfrau für sich zu erobern.
Ursprünglich entwickelt wurden die
Flirtkonzepte und Verführungstechniken von
Koryphäen wie dem kanadischen Zauberkünstler
Erik von Markovik alias Mystery, Badboy und
Ross Jeffries.
Jede Verführung besteht aus 3 Stufen:
1. Das erste Ansprechen mit der Möglichkeit,
sich unwiderstehlich zu machen.
2. Emotionale Verbindung aufbauen und
Berührung initiieren.
3. Der Kuss.
Versuch macht klug!
Dass Mann und Frau der gleichen Spezies
angehören und dennoch in anderen Welten
leben ist kein Geheimnis. Doch die Kunst,
diese Welten zu verbinden, ist noch
weitgehend unerforscht und so manchem Mann
ein Mysterium. Auch Robert "Magnum" Bednarek
hat diese Erfahrungen selbst durchlaufen.
Nach einer gescheiterten langjährigen
Beziehung wurde ihm klar, dass er einen Plan
braucht, um bei Frauen nicht ständig
abzublitzen. Er wachte auf und studierte die
Frau. Aus diesem Lernprozess entstand "Die
perfekte Masche". "Verführung ist eine Form
der gewaltfreien Überwindung von
Widerständen", so Robert Bednarek.
In den ausgebuchten Seminaren von Robert
Bednarek erfährt Man(n), wie er Frauen für
sich gewinnt. Er bekommt einen Fahrplan
ausgehändigt, der ihm das unwegsame Gelände
bis zum ersten Ansprechen - und weit darüber
hinaus - seiner Auserwählten ebnet. Zudem
wird der Sprachführer ausgeliefert, der die
permanent auf Hochtouren laufenden
wandelnden Radarstationen "Frau" überzeugt,
dass "Er" genau der Richtige ist, für alles
was kommen mag.
Es ist nicht unbedingt erforderlich,
monatelang Partnerbörsen im Internet zu
durchforsten oder sich zum gemeinsamen
Töpferkurs mit wildfremden Menschen zu
verabreden. Mit der richtigen
Kommunikationstechnik lassen sich Frauen
überall ansprechen. Ob in der U-Bahn, auf
der Straße oder beim Bäcker.
Man(n) muss sich
seiner Ziele bewusst werden!
Männer haben starke Probleme, sich in Frauen
hineinzuversetzen. Deshalb muss zunächst das
Kommunikationsverfahren optimiert werden.
Hierfür gibt es verschiedene Strategien, die
Männer in den angebotenen Seminaren
intensivieren können: Die Urangst vor dem
"Korb" muss überwunden werden, dann
schwindet auch die Angst vor attraktiven
Frauen. Zudem sind grundsätzlich alle
Techniken und Strategien dazu da, den
eigenen sozialen Wert und Status zu erhöhen.
Macht, Intelligenz, Reichtum, Humor und
Dominanz sind Eigenschaften eines Mannes,
die Frauen anziehend finden. All diese Dinge
kann ein Mann lernen zu demonstrieren, wenn
er erst einmal weiß, was er überhaupt will
und welche Art Kontakte er knüpfen möchte.
Welche Ziele hat er – ganz individuell? Dazu
muss ihm aber auch klar sein, dass selbst
bei den Affen erst das Alphamännchen zum Zug
kommt. Ebenso sind Pfauen mit den buntesten
Schwanzfedern diejenigen, die die meisten
Weibchen bekommen. Also warum nicht einfach
vom Alpha-Tier lernen? Bad Boys,
Verführertypen auf emotionaler Ebene,
Karrieretypen und auch überzeugte
Familienmenschen sind die Gewinner. Frauen
wollen demnach keine Durchschnittsmänner,
sondern echte "Typen", die Persönlichkeit
ausstrahlen. Wer nun das Beste der vier
Typen in sich vereint, hat sein Ziel
erreicht. Doch wie soll das funktionieren?
Indem Verhaltensmuster neu definiert werden,
eigene Glaubenssätze geändert,
neurolinguistisches Programmieren (=NLP)
erlernt wird. Die NLP kann als
Werkzeugkasten und Modell der effizienten
Kommunikation zwischen Menschen betrachtet
werden. So können z.B. durch verdeckte
Befehle, Weaselphrasen oder Sprachmuster
eine Reihe an Gefühlszuständen
hervorgebracht werden, die bewusst dazu
benutzt werden können, ein bestimmtes Ziel
zu erreichen, z.B. der direkten Verführung
einer Frau.
Dabei handelt es sich allerdings nicht um
Manipulation im negativen Sinne, sondern
einfach um einen fortgeschrittenen und
hochtechnologisierten Weg Sprache und deren
komplexe Strukturen nicht nur als Mittel zum
Zweck anzusehen, sondern ganz bewusst als
integralen Bestandteil einer zielgerichteten
Verführung zu verstehen. Und Frauen werden
die Männer dafür lieben! So viele Frauen
beschweren sich, dass Männer es vergessen
haben, zu kommunizieren. "Ich kann einfach
nicht mit ihm reden, so wie ich es mit Dir
kann", ist eine Aussage, die Robert Bednarek
sehr oft hört.
Sieben wichtige Merksätze
Das bedeutet, Emotionalität, echtes
Interesse und viel Gefühl sind gefragt.
Sieben Glaubenssätze, die jeder Mann
verinnerlichen sollte, sind:
* Jeder kann sich ändern,
* Frauen wollen mit Männern kommunizieren,
* niemand beobachtet den Mann bei der Jagd,
* Frauen lieben Männer,
* das Kennenlernen soll Spass machen,
* Erfahrung schult,
* der Weg ist das Ziel.
Es geht um Aufmerksamkeit und die Suche nach
Anerkennung. Jeder muss seinen eigenen Weg
finden und darf dabei nicht vergessen, dass
der Charakter das Schicksal bestimmt.
Körpersprache siegt
über Sprache
Dabei ist nicht allein ausschlaggebend, WAS
gesagt wird. Bei Kommunikation von Angesicht
zu Angesicht machen die nonverbal
übermittelten Signale immerhin 93 % der
Wirkung der übertragenen Botschaften aus.
Die richtige Körpersprache ist demnach über
alles entscheidend. Auch diesbezüglich
übermittelt Robert Bednarek zahlreiche Tipps
und Tricks. Der perfekte Blick und die
richtige Bewegung machen den Körper zum
Instrument.
Bei der Analyse der Körpersprache von James
Bond wurde schnell klar, wie es dieser
erfolgreiche Typ anstellt, dass ihm die
Frauenwelt zu Füßen liegt. Seine
Verhaltensstrategien gepaart mit einer
enormen Portion Selbstbewusstsein und dem
Ausstrahlen von Dominanz öffnen ihm die
ganze Welt. Hierzu "Magnum": "Dominanz darf
nicht mit Chauvinismus oder Aggressivität
verwechselt werden. Dominanz braucht keine
Gewalt. Denn Zwang erzeugt immer
Widerstand."
Natürlich ist auch der perfekte Style, der
den sozialen Status spiegelt, gefragt. Doch
Vorsicht: für Frauen sind Schuhe eben nicht
einfach nur Schuhe!
Was genau soll ich
denn nun tun?
Laut Robert Bednarek läuft die Verführung
der Frauen immer nach dem gleichen Muster ab
und lässt sich in unterschiedliche
Strukturen untergliedern. Dieser Prozess
beginnt mit dem ersten Treffen und endet mit
Sex.
Theoretisch klingt das alles ganz einfach.
Doch was sagen, wenn der erste Kontakt
hergestellt werden soll? "Bist Du öfter
hier?" ist wohl mit Abstand die schlechteste
Wahl. Auch hier ist Individualität gefragt.
Dazu muss Altbekanntes und Vertrautes über
Bord geworfen und die sogenannte
"Komfortzone" verlassen werden. Dies
funktioniert am einfachsten, wenn Mann sich
an folgende Regeln hält:
1. Der Mann muss auswählen.
2. Seinen Respekt muss Frau sich erst
verdienen.
3. Zuneigung wird nicht – zum Beispiel durch
unzählige Freigetränke – erkauft.
4. ER lässt sich von nichts und niemanden
beeindrucken.
5. ER geht Risiken ein und trägt die
Konsequenzen.
Männer fragen sich jetzt bestimmt: "Was
genau soll ich denn nun tun?". Die Antwort
von Robert Bednarek ist zugleich einfach und
einleuchtend: "Alles - nur nicht warten!"
Die goldene Drei-Sekunden-Regel zwingt zum
überlegten und sofortigen Handeln. Denn
diese drei Sekunden Zeit hat man, um sein
Gegenüber auf sich aufmerksam zu machen,
sonst setzt die analytische Lähmung ein.
Ausdrucksstärke, Gestik, Witz, Humor und
entspannte Körpersprache sind auch hier
ausschlaggebend für den weiteren Erfolg.
Bleibt nur noch die Wahl zwischen indirekter
und direkter Ansprechmethode. Bei der
direkten Methode, die von Dominanz geprägt
ist, "fällt man mit der Tür ins Haus"
während man bei der indirekten Methode eine
Frau verführt, ohne dass diese es merkt, was
ganz toll bei Meinungsumfragen funktioniert.
Doch wer hat denn nun beim Flirten die
Macht? Der Mann oder die Frau? Laut Robert
Bednarek blicken viele Männer zu den Frauen
auf, heben sie auf ein Podest. Haben Männer
das wirklich nötig? Die goldenen Regeln für
den perfekten Flirtbeginn sind, es der Frau
nicht zu einfach zu machen und auch nicht zu
Beginn schon zu viel Interesse zu zeigen. Es
gibt noch weitere, sehr machtvolle Tipps,
deren Anwendung den Mann begehrenswert
machen. Um nicht ein gelangweiltes Gähnen zu
ernten, ist eine präzise, kalkulierte
Beleidigung origineller, als jeder
abgestandene Anbaggerspruch.
Weitere interessante und auch witzige
Strategien, wie Mann sich attraktiver
verkaufen kann, demonstriert Robert Bednarek
in seinen Seminaren bei praktischen Übungen
äußerst unterhaltsam: Gesprächshypnose,
Zaubertricks oder das Ausstechen
konkurrierender Alpha-Männchen. Der größte
Fehler, den Mann machen kann ist auf jeden
Fall, NICHTS zu tun. In diesem Sinne: hoch
von der Couch und ab ins Leben! Leidenschaft
und Selbstbewusstsein sind der Schlüssel zum
Erfolg.
Die Verführung der
Frau scheint für viele eine diffizile
Angelegenheit zu sein. Profi-Aufreißer
versprechen untalentierten Männern Hilfe.
Von Dietlind
Tornieporth
Die Veranstaltung stand nicht im offiziellen
Vorlesungsverzeichnis der Technischen
Universität München, und doch hatten sich
etwa 700 Hörer eingefunden. Üblicherweise
wird im Audimax über Quantenmechanik
oder über Heisenbergs Unschärferelation
doziert.
Auch die 700, ausnahmslos Männer, hatten
Unschärfe zum Thema – allerdings im
allerweitesten
Sinn. Sie wollten lernen, wie sie
für Frauen attraktiver, verführerischer,
letztlich
schärfer werden können. Dafür paukten sie
Themen wie „Gesprächshypnose“ und „der
sichere Wege ins Bett jeder Frau“.
Wieder einmal ist ein Trend aus Amerika he-
rübergeschwappt und findet hierzulande
glühende
Anhänger. Nach „So werde ich schlan-
ker“ oder „So werde ich fitter“ geht es nun
um
die Kunst der Verführung.
Erstmals trafen sich jetzt die Besten ihrer
Zunft (Eigenlob) auf internationaler Ebene:
Männer, die behaupten, das Mysterium
Verführung
enträtselt zu haben. Sie alle waren
gekommen zum
ersten europaweiten Symposium
über „Verführungskunst und
Persönlichkeitsentwicklung“
in München.
Die Männer im Auditorium haben
offensichtlich
die Erfahrung gemacht, dass Sprüche
wie „Bist du öfters hier?“ bei modernen
Frauen wenig zielführend sind. „Wenn Männer
eine Frau ansprechen wollen“, sagt
Robert
Bednarek, Deutschlands Beitrag zur
Verführergilde
und Mitveranstalter der Konferenz,
„bekommen
sie oft vor lauter Nervosität keinen
geraden Satz mehr heraus.“
Nun lernt der Nachwuchs-Casanova, dass
groteske Hüte oder schwarz lackierte
Fingernägel
durchaus ihre Wirkung auf Frauen haben
können. Der Profi nennt das Peacocking
(engl. peacock = der Pfau) und setzt darauf,
dass mit seiner auffälligen Kleidung nicht
nur
das eigene Selbstvertrauen steigt, sondern
auch die Bereitschaft der Frauen, sich
anquatschen
zu lassen. Weiterführende Themen der
Konferenz versprechen Techniken, mit denen
man eine Frau in wenigen Minuten intim
berühren
kann, Hypnosestrategien, um
Frauen unterbewusst zu beeinflussen
und eine SMS-Technik, die jede Frau
ins Bett zaubert.
Die Verführungskünstler sind eine
gut vernetzte Gemeinschaft. Hunderttausende
von ihnen haben sich weltweit
zusammengeschlossen, um eines
der größten Geheimnisse der Menschheit
zu entschlüsseln: Wie verführt man schöne,
begehrenswerte Frauen? Sie tauschen
sich in Internet-Foren aus und analysieren
minutiös ihre Aufreißversuche. Sie studieren
kleine Zaubertricks ein, um Frauen zu
beeindrucken.
Die Subkultur der Pick-up-Artists, wie sie
sich selber nennen, existierte Ende der
90er-
Jahre zunächst nur in geheimen Internet-
Chatboards und lokalen Gemeinschaften, so-
genannten „Lairs“. Die Szenegrößen nennen
sich Mystery, Style oder Badboy.
Auch in Deutschland wächst die Verführer-
Community kontinuierlich, der
Beratungsbedarf
scheint enorm zu sein. Das Fachbuch „Der
perfekte Verführer“ von
„Playboy“-Chefreporter
Oliver Kuhn – die Autorin dieser Geschichte
hat an dem Buch mitgearbeitet/die Red.
– gehörte bei Amazon zu den 40 meistver-
kauften Büchern 2007.
Seit Januar dieses Jahres läuft auf MTV
Deutschland eine Pick-up-Serie mit Mystery,
einer der schillerndsten Figuren der Szene.
Mystery, eigentlich Illusionskünstler aus
dem kanadischen Toronto, hat mehr als zwölf
Jahre lang jeden Korb, den er sich geholt
hat,
genau analysiert. Akribisch hat er nach dem
kleinsten Fehler gefahndet, der seinen
Erfolg
vereitelt hat. Und daraus gelernt.
Heute ist er
laut „Playboy“ der „Albert Einstein des
Abschleppens“.
Am Rednerpult des Audimax beschreibt der
britische Verführungskünstler Richard La
Ruina
seinen Werdegang. „Mit 21 habe ich zum
ersten Mal eine Frau geküsst“, sagt er. „Mit
25 waren es gerade mal zwei.“ Jungfrau war
er trotzdem noch. La Ruina zeichnet das Bild
eines extrem unsicheren und introvertierten
Jungen. Viele aus dem Publikum erkennen
sich in seiner Schilderung wieder.
Nur wenige Jahre später projiziert La Ruina,
er nennt sich heute Gambler, Fotos seiner
letzten Eroberungen auf die Leinwand im
Audimax. Neben
diversen Models und einer
früheren Miss England ist auch Paris Hilton
dabei. Arm in
Arm mit dem ehemals so schüchternen
Briten. Die Verführungslehrlinge spenden
johlend Beifall.
Wer glaubt, die Jünger der Szene seien
unansehnliche
Versagertypen, irrt. Sie sind nicht
von einem normalen Bar- oder Diskotheken-
Publikum zu unterscheiden.
Was Frauen überraschen dürfte, ist die
Offenheit
des Erfahrungsaustauschs auf der
Verführerkonferenz.
Auch die Gefühle der Männer
und Wege zur Selbsterkenntnis und inneren
Zufriedenheit werden intensiv bearbeitet.
Sie
fachsimpeln darüber, wie sie am besten ihre
Überdosis an Gefühlen in den Griff bekommen
und innere Barrieren lösen können.
Der
Deutschamerikaner Orlando Owen
demonstriert
eine Selbsthypnose-Technik, mit der man
belastende
Emotionen loswerden kann.
„Denke an eine Situation, die dich emotional
besonders aufgewühlt hat“, leitet er einen
Freiwilligen auf der Bühne an. „Atme tief
ein
und konzentrier dich darauf, wo sich dieses
Gefühl in deinem Körper festgesetzt hat.“
Es gibt einen Punkt zwischen den Augen, so
Owen, über den man sich solcher Gedanken
einfach entledigen könne.
Nicht auf Aussehen oder ein dickes
Bankkonto,
allein auf die richtige Einstellung
kommt es an – das zumindest behaupten die
Profis unter den Frauenverstehern. Bestes
Beispiel
ist der
kroatische Pick-up-Superstar Daniel
Nesse alias Badboy.
Schwerfällig hinkt er
auf die Bühne des Tagungsorts. Auf seinem
kahl rasierten Schädel zeugt eine
hufeisengroße
Narbe von dem Tag, an dem er während
des Balkankriegs von einem Heckenschützen
niedergestreckt wurde. Seitdem ist er
teilweise
gelähmt. Und doch ist er einer der großen
Frauenhelden Europas.
Auf der Münchner Konferenz verrät er das
Geheimnis seines Erfolgs:
„Die perfekte
Verführung
beginnt im Kopf“,
sagt Nesse. Jeden
Morgen, „direkt nach dem Aufwachen“, stelle
er sich die immer gleichen Fragen: Warum
bin ich so begehrenswert? Warum bin ich so
sexy? Warum verspürt jede Frau dieses
unweigerliche
Verlangen, in meiner Nähe zu sein?
Badboy nennt solche Fragen sein persönliches
Mantra, eine Art Meditation.
Wenn Badboy auch nur eine Sekunde an
seinem Erfolg zweifeln würde, keine Frau
würde sich für den hinkenden Kroaten inte-
ressieren. Aber sie alle spüren seinen
unglaublichen
Willen, seine kompromisslose Haltung
und seine grenzenlose Zuversicht. Damit
ließe sich jede Frau unweigerlich in seinen
Bann ziehen, glaubt er. Auch er war schon
mit
einer Miss liiert.
Nicht warten,
zuschlagen!
Der Frühling naht - und damit der Wunsch
vieler Männer, eine Frau zu erobern. Hier
kommt die perfekte Masche.
Von Claude-Alain
Humbert
Die gute Nachricht
vorneweg: Jeder
Mann kann Frauen verführen.
Entscheidend ist jedoch das "Wie". Auch der
Amerikaner Neil Strauss, Aufreisskünstler
und Buchautor, hatte damit seine
Schwierigkeiten. Klein und schüchtern hatte
er bei Frauen kaum Chancen. Doch innert 2
Jahren lernte er durch präzise strategische
Anweisungen eines Verführungskünstlers
namens "Mystery", wie man ein weibliches
Zielobjekt ins Visier nimmt und erobert. Und
er hatte Erfolg. Die Frauen lagen ihm
scharenweise zu Füssen.
Mehr als Aufriss
Das Geheimnis: Auf die
richtige Masche kommt es an. Und die ist
erlernbar.
In einem Seminar in
Zürich wollen
Volker "Jolly" Fröhlich und Orlando Owen,
Inner-Game-Trainer der deutschen
Verführungsszene,
einer Gruppe von Männern verraten, wie Mann
Frauen verführt beziehungsweise überhaupt
erst mal anspricht. "Die perfekte Masche"
heißt der Kurs, der auch in anderen
Großstädten im deutschsprachigen Raum
angeboten wird.
Schnell wird klar:
Hier geht es nicht nur um Aufriss. Es geht
um mehr. Denn bevor Mann eine Frau erobern
will, soll er sich seiner eigenen Werte und
Ziele bewusst werden. Will ich
"One-Night-Stands", ein paar Frauen, die ich
immer wieder treffe, oder eine feste
Beziehung?
Volker und Orlando
zeigen den Teilnehmern Wege auf, wie
hinderliche Glaubenssätze durch neue
ausgetauscht werden können. Ein in sich
gefestigter Mann hat keine Mühe, eine Frau
so anzusprechen, dass sie Interesse an ihm
findet. Die meisten Widerstände sind in uns
selbst. Und die gilt es zu überwinden.
... Die beiden
humorvollen Coaches bringen immer wieder
Beispiele aus der Praxis und betonen: Alles
nicht so ernst nehmen. Frauen sind auch nur
Menschen mit ihren Schwächen und Problemen.
Auch sie sehnen sich nach einem Partner,
Freund oder vielleicht auch nur nach einem
Abenteuer. Aber in unserer Gesellschaft ist
es eben in der Regel der Mann, der verführt,
und die Frau, die sich verführen lässt. Die
Aufgabe des Mannes ist es, die Frau so zu
(ver-)führen, dass sie sich gut dabei fühlt.
Frauenversteher
Übung macht den
Meister. ...
Selbstvertrauen und
Sicherheit aufzubauen, sind wichtig. Dann
braucht Mann auch keine Anleitungen mehr.
Dennoch sind
die Kursteilnehmer von den Tricks, die ihnen
hier beigebracht werden, begeistert.
So sagt mir ein zukünftiger
"Frauenversteher", dass er nun das ganze
Thema "Frauen" entspannter angehen könne.
Auch sei seine Selbstsicherheit gestiegen.
Selbstverständlich
haben auch Frauen so ihre Techniken, Männer
anzumachen und zu verführen. Nur verraten
sie diese nicht. Dem Abenteuer steht nichts
mehr im Wege...
Frauen erobern - Ein
Flirt-Profi packt aus
Sie würden gern, aber
wissen nicht wie?
Oliver Kuhn ist Chefreporter des „Playboy”,
hat sich bei den besten Flirt-Trainern der
Welt ausbilden lassen und den Besteller „Der
perfekte Verführer” geschrieben. Er
behauptet:
Jeder Mann kann ein Verführer werden
- unabhängig von seinem Aussehen, seinem
Beruf und seinem Einkommen. BILD stellt
seine besten Tipps für den Alltag vor.
1. In der
Diskothek
„Frauen gehen in Clubs, um Bestätigung zu
bekommen“, so Kuhn. Und zwar von Männern.
Kuhn zieht edle Clubs mit strengen
Türstehern vor – da seien die Frauen
entspannter, weil Aufschneider draußen
bleiben. Aber Vorsicht, mit „Hey, Süße. Bist
du öfters hier? Magst du einen Drink?“ geben
Sie sich als Nervensäge zu erkennen.
Viel subtiler und erfolgreicher: Erhöhen Sie
Ihren Marktwert, indem Sie sich mit vielen
Leuten umgeben. Grüßen Sie den DJ, spielen
Sie in einer Clique den Gastgeber und
Leitwolf.
Die Wirkung ist
ähnlich wie bei Restaurants: Wo viele Leute
sitzen, denken andere, das Essen sei gut.
Wenn Sie also viele Leute um sich herum
haben, wirken Sie auf Frauen appetitlich.
Wenn Sie dann eine Frau ansprechen, reden
Sie laut und deutlich. „Es gibt nichts
Schlimmeres, als sich einer Gruppe von
Frauen mit einem netten, zur Situation
passenden Spruch zu nähern, und dann kommt
als Antwort: Wie bitte?“, sagt Oliver Kuhn.
Einer sexy Barfrau wendet er sich übrigens
nicht mit einer Bestellung zu, sondern fragt
sie selbst, was es sein darf. Clever!
2. In der U-Bahn
Für einen Flirt im Bus oder der U-Bahn rät
der Autor zu folgenden Strategien:
* Lassen Sie etwas fallen, zum Beispiel eine
Zeitung oder einen Handschuh. Wenn die Frau
den Gegenstand aufhebt, loben Sie Ihre gute
Erziehung und gehen Sie zum Small Talk über.
Sie können zum Beispiel fragen, wo sie ihre
coole Hose gekauft hat.
* Tragen Sie ein
Kreuzworträtsel bei sich und bitten Sie eine
Frau um Hilfe. Bleiben Sie beim Thema.
Fragen Sie: „Weißt du einen afrikanischen
Fluss mit drei Buchstaben?“ – aber nicht so
etwas wie „Wie heißt wohl die süße Maus
neben mir?“
* Schmökern Sie in
einem Reisekatalog. Tun Sie so, als wenn Sie
sich nicht zwischen Mauritius und den
Malediven entscheiden könnten. Fragen Sie
Ihre Sitznachbarin nach ihrer Meinung.
Sofort entstehen lockere Gespräche, die
nicht aufgesetzt wirken.
3. Auf der
Straße
Der Autor empfiehlt einen Anzug zu tragen –
damit demonstrieren Männer soziales Ansehen
und heben sich von anderen ab.
Guter Tipp: Sprechen Sie Frauen an, wenn sie
an einer roten Ampel warten oder vor einem
Schaufenster stehen, und nicht, wenn sie
über die Straße rennen, um die Bahn zu
erwischen.
4. Vor der Bar
oder dem Restaurant
Oliver Kuhn preist das „Smirting“ – eine
Wortschöpfung aus „Smoking“ und „Flirting“.
Gemeint ist das Anbandeln während des
Rauchens vor der Tür. „Früher gab es die
Zigarette nach dem Sex. Jetzt gibt es auch
die davor“, weiß Oliver Kuhn.
Seit dem es das
Nichtrauchergesetz gibt, ist dieser Trend
auch vor deutschen Gaststätten zu beobachten.
Für das Smirting brauchen Sie vor allem eins:
ein Feuerzeug, das funktioniert, aber keine
Flammen wirft und der Frau die Haare oder
Wimpern abfackelt.
Guten Stil beweisen
Sie, wenn Sie eine Zigarette mit einem
Streichholz anstecken. Die Packung ziert das
Logo von einem teuren Hotel oder Restaurant.
5. Im
Supermarkt
Der Autor schiebt den Einkaufswagen
gemütlich durch das Geschäft und fragt eine
Frau: „Findest du es nicht auch nervig, dass
Stars wie du und ich im Supermarkt einkaufen
müssen wie ganz normale Leute?“
Trotz dieses albernen Anmachspruchs, so
Kuhn, seien die Reaktionen der Frauen
aufschlussreich. Ziel: Die Frau soll lachen.
Alle Frauen, die nicht lachen, sollten Sie
wie ein angeditschtes Ei links liegen
lassen.
6. In der
Buchhandlung
Auch im Buchladen fackelt Oliver Kuhn nicht
lange. Er spaziert auf die schöne Frau zu
und fragt: „Kennst du dich nur mit
Frauenliteratur aus oder kannst du mir auch
ein wirklich lustiges Buch empfehlen?“ Nur
in einem Fall macht der Autor wieder kehrt:
Wenn die Frau in der Abteilung „Lebenshilfe“
steht.
Die verspielten
Verführer.
... Robert Bednarek unterweist Männer in der
hohen Kunst der Verführung. Der 27-jährige
Medizinstudent mit der sanften Stimme und
dem perfekt gestutztem Dreitagebart ist
unter dem Pseudonym "Magnum" in der
PUA-Szene bekannt und leitet eine eigene
Flirtschule in München, die unter dem Namen
"Die perfekte Masche" firmiert. Zusammen mit
Oliver Kuhn, Chefreporter beim "Playboy",
hat er im Mai dieses Jahres auch den
Ratgeber "Der perfekte Verführer"
herausgebracht. Eigentlich wollte der
Meisterflirter Bednarek Basketballprofi
werden - ein großer Traum, der sogar mit
einem Stipendium am College in Minnesota
fast in Reichweite schien. Doch dann: eine
gebrochene Hüfte. Damit war es auf einen
Schlag vorbei mit den Michael-Jordan-Fantasien.
Ein halbes Jahr vor seinem Abschluss
verlässt ihn auch noch seine Freundin. Grund
für Bednarek, der sich selbst damals noch
als eher introvertiert beschreibt, sich
damit zu beschäftigen, was Frauen wirklich
wollen. Bei seiner Suche stößt er zunächst
auf den amerikanischen Pickup-Artist David
deAngelo und seine "cocky und funny"-Methode
(arrogant und lustig). Das kann ja gar nicht
funktionieren, denkt Bednarek zunächst.
DeAngelo behauptet, man dürfe Frauen
hemdsärmelig provozieren mit Sätzen wie "Du
hast mich gerade angespuckt", ohne dabei zu
lächeln. So ein dominant-keckes Verhalten
käme an. Bednarek wird neugierig. Er besucht
die Seminare der bekanntesten
Verführungskünstler und
bildet daraus seine
ganz eigenen Flirtbausteine.
2005 gründet er schließlich die eigene
Schule.
"Der größte Fehler von Männern ist, gar
nichts zu machen, obwohl man doch eine gute
Chance hat, etwas zu bewegen", meint er. "Es
gibt eigentlich keine Widerstände, das sind
alles nur Gedankenkonstrukte." Bednarek
spielt auf innere Stimmen an, wie "Heute ist
eh nicht mein Tag" oder "Die Frau ist eh
nicht mein Typ". Alles nur Ausreden, die
Wahrheit dahinter heißt:
mangelndes
Selbstbewusstsein. In seinen Kursen versucht
er deshalb, genau das zu stärken und Ängste
abzubauen. In
diese Richtung zielt auch sein Ratschlag,
nicht unbedingt immer mit den besten
Freunden wegzugehen. "Wenn du alleine
ausgehst, kann dich keiner verurteilen oder
beurteilen", sagt er. Und da man nicht von
null auf hundert zum perfekten Verführer
werden könne, dürfe man sich durchaus am
Anfang einer Art Tarnung bedienen, die
mutiger macht. Auffällige Kleidung etwa,
groteske Hüte, Accessoires wie ein Fernrohr
oder eine Schwimmbrille - das kann nicht nur
für ein selbstsicheres Auftreten, sondern
auch für den ersten Gesprächsstoff sorgen.
In der Pickup-Sprache nennt man das "Peacocking"
- sich aufrüschen wie ein Pfau. "Magnum"
trug zum Beispiel anfangs in Clubs und Bars
eine rote Lederjacke und eine Eisenkette um
die Jeans. "Mein Unterbewusstsein wusste
dann: Ich als Robert bin nicht abgeschossen
worden, das war ,Magnum'."
Auf eine Frau
zugehen sollte man nach drei Sekunden -
gefühlte, nicht gestoppte Sekunden.
"Wenn man zu lange wartet, kommt es zu einer
Blockade", sagt Bednarek. "Man fängt an,
sich darüber Gedanken zu machen, was alles
schief laufen kann." Was man sagt, ist auch
nach Bednarek völlig egal. Sprüche seien
wirklich nur der erste Eisbrecher. Danach
komme es darauf an, mit der Frau eine
emotionale Bindung herzustellen. Das
erreiche man nicht mit
Frage-Antworten-Runden wie "Bist du öfters
hier?", sondern mit ganz entspannten Themen
wie Hobbys und Urlaub. Auch mit
Gedankenspielen könne man bei Frauen punkten.
"Stell dir vor, du kannst an einen Ort
reisen, wo dich keiner kennt, wo du alles
darfst, zu Hause aber nie jemand davon
erfahren würde. Was würdest du tun?", sei
eines seiner Lieblingsspiele. Wichtig beim
ersten Gespräch: Männer müssen sich in ihren
Einstellungen treu bleiben und dürften nie
nur lachen oder etwas sagen, nur um der Frau
zu gefallen. Und: keinesfalls auf so
genannte Shit-Tests hereinfallen. "Frauen
testen Männer kontinuierlich," warnt
Bednarek, "Wenn mich etwa die Frau fragt:
,Was hast du am Freitagabend gemacht?' Und
ich sage, ich habe alleine Poker im Internet
gespielt, dann stehe ich auch dazu!" Vielen
Männern sei dies peinlich, und sie
versuchten sich herauszureden. Dabei
vermittele gerade Ehrlichkeit
Selbstbewusstsein. Und die entwaffnende
Wahrheit würde sogar oft als
Schlagfertigkeit verstanden.
Ein weitere Kniff beim ersten Flirt ist es,
mit der Frau mehrfach den Ort zu wechseln,
am besten drei Mal, so eine Bednarek-Regel.
Ob innerhalb einer Location, wie etwa im
Club von der Bar zur Couch und dann zur
Tanzfläche. Oder vom Buchladen in den
Tierpark und zum Abschluss ins Café. "Die
Frau hat dann das Gefühl, dass sie mich
schon viel länger kennt. Dass wir schon viel
mehr gemeinsam erlebt haben, als eigentlich
in dieser Zeit möglich wäre", sagt Bednarek.
Klingt sehr romantisch.
Und im Grunde ist das Robert Bednarek auch.
"Fast alle unsere Teilnehmer schreiben mir
nach dem Seminar, dass sie plötzlich viele
Frauen verführen, bei denen sie vorher nie
eine Chance gehabt hätten. Oder, dass sie
ihre Traumfrau gefunden haben. Das macht
mich stolz!"
Wie erobert ein Mann
eine Frau.
... Er nennt sich Magnum, weil ihm ein
Schuss reicht um zum Ziel zu kommen.
Robert Bednarek ist
Münchens Flirt-Guru.
Der Medizinstudent bekommt jede Frau. Dabei
sind weder Aussehen noch dicke Autos
entscheidend, einzig auf die Masche kommt es
an. Und weil die so gut funktioniert, macht
er sie einsamen Männerherzen zugänglich. In
einem seiner Seminare lässt sich die
Strategie erlernen. "Wer meine Anweisungen
genau befolgt, dem garantiere ich den
Erfolg", so Bednarek.
Der Guru ist selbst
ein gebranntes Kind. Nach dem Ende einer
langjährigen Beziehung wollte er wieder
Frauen kennenlernen - wusste allerdings
nicht wie. "Ich dachte, mit der Zeit treffe
ich schon die Richtige", erzählt er. Doch
irgendwie kam die nicht. Deswegen zog
Bednarek in die Welt hinaus, um die Kunst
der Verführung zu lernen. Internetforen
brachten ihn auf die Spur von Flirtexperten.
Bei denen ging er in die Lehre. Unter ihnen
"Badboy", ein halbseitig gelähmter
Kriegsveteran, jedoch liiert mit Miss
Kroatien.
Bednarek entwickelte
eine eigene Strategie, die sogenannte
"perfekte Masche". Die scheint sehr einfach
zu funktionieren: Erst mal muss der Single
mit sich im Reinen sein, "weg vom
Krampfhaften". Selbstbewusstes Auftreten ist
gefragt. "Ein Weg dorthin ist die perfekte
Konzentration". Bednarek erklärt es so: "Das
ist wie bei einem Formel-1-Fahrer. Man darf
sich nicht ablenken lassen".
Die Frau hat also gar
keine Wahl. ...
Die Flirtschule
... Robert Bednarek ist PUA, er nennt sich
"Magnum" und hat 2005 seine eigene Schule in
München gegründet. "Die perfekte Masche"
heißt sein Kurs (abgeleitet von dem
US-Bestseller des amerikanischen
Journalisten und Pick-up-Artist Neil
Strauss). Der 27-jährige Medizinstudent mit
dem Dreitagebart bringt darin
sein wichtigstes Credo
an den Mann: Sei kongruent!
Kongruenz bedeutet für ihn: Der Mann soll
keine Rolle spielen, nur damit ihn die
Frauen gut finden. Das Ego und den Mut,
Frauen anzusprechen, hat aber nicht
unbedingt jeder. Oft sitzt ein Teufelchen
auf der rechten Schulterseite, das Ausreden
einflüstert: Sie ist eh nicht mein Typ. Sie
hat wahrscheinlich einen Freund. Heute ist
nicht mein Tag. "Genau diese Stimme muss
abgestellt werden", sagt Bednarek.
Sind die
Männer dann in sich kongruent, scheucht er
sie erst mal aus ihrer so genannten
Comfort-Zone heraus. Diese Wohlfühlzone
steht für Orte, an denen wir uns sicher und
geborgen fühlen: die eigene kuschelige
Wohnung, die Privatparty, auf der man schon
zehn Leute kennt, oder der Arbeitsplatz, an
dem man mit Kollegen flirtet. Außerhalb der
Comfort-Zone, in Bars oder auf der Straße,
kann man dann seine Kongruenz unter Beweis
stellen. Folgende Fehler sollte man aber
vermeiden: nur zu lachen, um sie auch zum
Lachen zu bringen. Oder der Frau ein Getränk
auszugeben, nur um sie bei Laune zu halten.
Lernen von
Agent 007
Im Umgang mit Frauen spiele auch die
Körpersprache eine entscheidende Rolle. Der
Prototyp des selbstbewussten Mannes ist für
ihn James Bond: Hinter ihm geht die Welt in
Flammen auf, doch er bleibt cool. "Während
alle anderen desorientiert durch die Gegend
laufen, schaut er erst mit seinem Pupillen
nach rechts, dann mit seinem Kopf und dann
erst mit seinem ganzen Körper", sagt
Bednarek. "So ein Verhalten kann man
lernen!" ...
Adam und der Apfel.
Reloaded.
Wenn Sie denken, dass frau es schwer hat, da
raus zu gehen, in dieses Leben, um einen
Mann zu finden, einen guten, dann haben Sie
keine Ahnung, wie schlimm die Situation für
den Mann aussieht. Welch dornigen Leidensweg
der rastlos Suchende allabendlich
abschreitet.
Wie obsessiv er den Gedanken verfolgt, eine
Frau zu bekommen. Irgendeine. Und zwar ins
Bett. Zumindest lautet so das erklärte Ziel
der Lektüre "Der
perfekte Verführer".
Darin beschreibt Playboy-Redakteur Oliver
Kuhn auf zugegebenermaßen höchst amüsante
Weise - für uns Frauen amüsant, für Männer
harte, Punkt für Punkt umzusetzende Übungen
- die richtigen
Schritte in der richtigen Reihenfolge zu
einem richtigen Date.
In seinen Ausführungen geht Kuhn weit zurück:
"Anfangs haben alle Föten dasselbe Gehirn.
Nach einiger Zeit setzt jedoch bei
männlichen Embry- onen die Versorgung mit
dem männlichen Geschlechtshormon Testosteron
ein. Und was passiert? Bestimmte Zellen im
Kommunikations- zentrum werden zerstört,
dafür wird das Aggressions- und
Sexualitätszentrum ausgebaut. Schon bei der
Geburt besitzen weibliche Babys daher elf
Prozent mehr von jener Gehirnmasse, die der
Kommunikation und der Verarbeitung von
Gefühlen dient." Ach, das wissen wir ja
schon lange. Dennoch macht das Buch Spaß.
Vor allem so skurrile Passagen wie die
Warnung vor Oxytocin. Dieses Neuropeptid
wird auch als Treuehormon gehandelt und der
amerikanische Verführungsguru Elvis Preston
King beschreibt es laut Kuhn als "teuflisches
Zeug, das in deinem Hirn ausgeschüttet wird
und dafür sorgt, dass du eine Frau liebst.
Nur eine einzige Frau". Gibt's übrigens als
Nasenspray. Meine Damen, Sie wissen, was zu
tun ist!"
So werden Sie der
perfekte Verführer
Hundert Frauen in drei
Tagen ansprechen, dominant sein, das Bier
nicht vor der Brust halten -
"Playboy"-Reporter und Buchautor Oliver Kuhn
weiß anscheinend, wie Frauen erobert werden
wollen. In "Der perfekte Verführer" gibt er
seinen Artgenossen wertvolle Tipps.
Abendblatt-Mitarbeiter Marcus Scholz hat das
Buch gelesen und auf seine Anwendbarkeit
überprüft.
Von Marcus Scholz
Romantik? Wer braucht das schon! Sagt
zumindest Oliver Kuhn in seinem
Flirtratgeber "Der perfekte Verführer". Kuhn
ist allerdings auch
"Playboy"-Reporter, also praktisch ständig
umgeben von schönen, makellosen Frauen. Und
trotzdem versucht er, mir Otto Normalo das
Liebesleben zu versüßen, indem er
Anweisungen und Tipps gibt, wie Mann jede
Frau betören kann.
Na gut, sollte es helfen, warum dann nicht
das Buch lesen? Immer wieder werde ich in
seinen Studien mit Menschen konfrontiert,
die kein wirklich aufregendes Leben führen.
Der Buchhaltertyp, der Internetfreak, den es
nahezu nie aus seinem dunklen Keller vor dem
Computer herlockt. Und der eigentlich immer
unattraktive Typ. Und bei allen klappt es
nach den entsprechenden Seminaren. Zum
Beispiel mit diesem 253 Seiten umfassenden
Werk, das mich geradewegs auf eine Stufe mit
den größten Verführern der Welt heben soll.
"Dieses Buch wird Ihr Leben verändern",
heißt es in der Einleitung. In vielen
Gesprächsszenarien und verschiedensten
Situationen zwischen Mann und Frau versucht
Kuhn herauszukitzeln, was der richtige Weg
sein könnte, eine Frau zu verführen.
"Nicht chauvinistisch" wird versprochen.
Aber gleichzeitig heißt es, ich bräuchte
keine Frau, um glücklich zu sein. Vielmehr
brauche die Frau aber gerade mich, um
endlich glücklich zu sein. Klingt zwar
irgendwie ganz gut. Aber zumindest Sandra,
meine Ex-Freundin, scheint diese
Weltanschauung nicht zu teilen. Im Gegenteil:
"Alle wissen doch, dass der Mann die Frau
für all die Dinge braucht, die er nicht kann."
Meint sie jetzt etwa Kinder kriegen? Denke
ich mir und merke, dass ich Kuhns Ratschlag,
stets die dominante Haltung im Gespräch mit
einer Frau einzunehmen, missachte. Ich
schweige eine Sekunde zu lang. Und folglich
werde ich, und das hat Kuhn richtig
vorausgesagt, verbal von meiner Ex
abgeschossen: "Schließlich kann sie Geld
verdienen", sagt sie, "und Auto fahren und
tanken können wir Frauen auch. Aber welcher
Mann kommt mit der Waschmaschine klar?" Ich
nicht. Das gebe ich zu.
Plötzlich hat sich meine Meinung verändert.
Sandra, die schon früher immer alles zu
wissen glaubte, hat meinen Kampfgeist
geweckt. Plötzlich finde ich Kuhns
Strategien, die ich vorher als
chauvinistisch und emotional martialisch
empfand, gar nicht mehr so falsch.
Besteht zwischen Frau
und Mann tatsächlich ein Kampf, wenn es ums
Balzen geht? Und verleiht mir das Buch am
Ende vielleicht nur die Mittel, dem ewigen
Kampf nicht hoffnungslos unterlegen zu
begegnen?
"Wie Sie garantiert jede Frau erobern",
lautet Kuhns Untertitel. Na dann, mal sehen,
ob das stimmt. Hundert Frauen ansprechen in
drei Tagen, verschiedene Flirt-Strukturen
lernen und verinnerlichen, den
24-Punkte-Plan bis zum Herzen einer Frau
auswendig lernen und anwenden - auf mich
kommt eine Menge zu in den nächsten Wochen.
Zu Beginn lerne ich, was ich anzuziehen habe
und was für tolle Flirtgurus es auf der Welt
gibt.
Fast scheint es so, als wäre der Sinn des
Lebens die Suche nach dem perfekten Flirt.
Oder wer sonst lernt Tanzen, Karate, macht
Yoga, nimmt Schauspielunterricht, besucht
indische Gurus und Hunderte von Seminaren,
um der Frau beim ersten Kontakt "perfekt" zu
begegnen, ihr zu imponieren? Ich jedenfalls
nicht. Ich habe früher sogar meinen
Tanzunterricht entgegen eindringlichster
Warnungen meiner Eltern ausfallen lassen,
stattdessen lieber Tennis mit Freunden
gespielt. Trotzdem gebe ich mir Mühe, nicht
voreingenommen zu sein. Vielleicht
profitiere ich ja vom Wissen meines
literarischen "Gurus" und werde so zum
Frauenschwarm schlechthin.
Ich soll dominant sein, bestimmen, wohin das
Gespräch geht. Okay! Das kriege ich bestimmt
hin. Der Frau durch Necken, Komplimente oder
auch beides begegnen, durch geteilte
Geheimnisse eine Vertrauensbasis herstellen
und so emotionale Nähe erzeugen. Auch das
scheint nicht unmöglich. Aber maximal sieben
Stunden vom ersten Kontakt bis zum Beischlaf?
Auch, wenn das für mich in dem Zusammenhang
etwas arg mechanisch klingt. Beim
Verhaltensschema auf Seite 104 angekommen,
merke ich dann: Es ist gewollt! Alles ist
mechanisch. Mann und Frau funktionieren so.
Es gibt offenbar Verhaltensmuster, die es
einzuhalten gilt. Zumindest, wenn man "Erfolg"
bei Frauen haben will. Zum Beispiel soll ich
nicht mehr die Bierflasche vor der Brust
halten, das wäre was für Loser. Okay! Mach
ich nicht mehr. Ist mir allerdings auch nie
wichtig gewesen. Ich wollte mein Bier
bislang immer trinken. Das Halten war mir
schnuppe. In einigen Mustern finde ich mich
aber tatsächlich wieder. Und das, obwohl ich
sicherlich nicht zu denjenigen gehöre, die
permanent fremde Frauen ansprechen. Sei's
drum, jetzt wird es interessant. Kuhn zeigt
rhetorische Feinheiten auf, die nahezu jeder
Mensch in irgendeiner Form erlebt hat. Der
Unterschied ist: Der Autor studiert die
Aktionen und Reaktionen und bastelt sich den
"perfekten
Flirtwegweiser"
zurecht. Und obwohl mir nicht alles
einleuchtet, werden in diesem Buch dann doch
etliche interessante Beobachtungen
geschildert.
Dass es für Kuhn am Ende dann doch nur darum
geht, die Frau ins Bett zu bekommen - er
sagt, ich würde meinen Abend nur dann
perfekt planen, wenn ich ein Date auf den
frühen und eins auf den späten Abend legte,
schließlich seien so locker 200 sexuelle
Kontakte im Jahr drin - nehme ich ihm nicht
übel. Vielleicht darf er als
"Playboy"-Reporter ja nicht romantisch sein.
Und mal ehrlich, da spreche ich sicher nicht
nur für mich, sondern für etliche Männer:
Wer wäre nicht gern mal Reporter für den
"Playboy"? Immer nur fehlerfreie,
bildhübsche, perfekt gebaute Frauen um sich
herum. Dafür würde ich Romantik auch mal
einfach Romantik sein lassen! Zumindest für
kurze Zeit. ...
"Mit
Frauen ist es wie beim Karate: Sie
anzusprechen erfordert genauso viel
Konzentration und Selbstvertrauen, wie ein
Brett mit der Handkante durchzuschlagen. Das
schreibt jedenfalls "Playboy"-Reporter
Oliver Kuhn in seinem Buch "Der perfekte
Verführer". "Wenn
man nur eine Sekunde an seinem Erfolg
zweifelt, wird man scheitern."
Kuhn ging für sein Buch bei Meistern der
Verführung in die Lehre, lernte Hypnose,
nahm Schauspiel- und Yogastunden, übte das
ideale Lächeln vor dem Spiegel und sprach in
drei Tagen 100 Frauen an. Seine Erfahrungen
möchte er nun mit Deutschlands Männern
teilen. Gelegenheiten zum Flirten gibt es
auf jeden Fall genug. Auf der Suche nach der
großen Liebe durchforsten Singles eine
Vielzahl von Partnerbörsen im Internet,
schalten Kontaktanzeigen und verabreden sich
mit wildfremden Menschen zum gemeinsamen
Kochen, Ausgehen oder Fallschirmspringen.
Insgesamt vier Milliarden Euro lassen
Singles sich das jährlich kosten. Doch es
geht auch einfacher, meint Flirt-Profi Kuhn:
Frauen lassen sich ebenso in der U-Bahn, auf
der Straße oder im Buchladen becircen.
Wichtig sei
nicht wo, sondern wie eine Frau angesprochen
wird.
Kommunikation sei der Schlüssel zum Herzen
der Frau." ...
"Du
weißt nicht, wie man eine Frau aufreißt?
Jeden Abend nur rumzustehen und sich
auszumalen, wie es wohl wäre, das Mädchen
am anderen Ende der Theke anzusprechen,
bringt dich zumindest nicht weiter. Wer
immer als Letzter ans Büffet geht, muss sich
mit den lauwarmen Resten zufrieden geben,
die vielleicht schon ein anderer in der
Hand hatte. Natürlich besteht immer die
Gefahr, eine Abfuhr zu kassieren. Es muss
nicht daran liegen, dass sie lieber Frauen
anfasst oder ihre Tage hat. Es kann an allem
liegen. Sogar an deinem Aussehen. Das ist
nicht schön, aber kein Grund zu verzweifeln.
Die Rettung: Neil
Strauss, er ist Mitglied der
Weltgemeinschaft der „Pick-up-Artists", der
Aufreißkünstler, und Buchautor. In
Die
perfekte Masche
beschreibt er persönliche
Erfahrungen und Strategien. Seiner Meinung
nach hat nicht mit Größe, Bauchumfang,
Überbiss, Schwanzlänge oder Kontostand zu
tun, ob du eine Frau klarmachen kannst. Auf
die richtige Masche kommt es an. Und die
kannst du erlernen.
In Deutschland von
Robert Bednarek (25), Medizinstudent, sein
Künstlername „Magnum".
In einem zweitägigen Seminar erfährst du von
ihm in Theorie und Praxis, wie "man
Frauen für sich gewinnt und an sich bindet.
Nicht nur sexuell, sondern auch emotional".
...
"Bei
ihren Workshops haben Badboy und sein deutscher
Kollege Robert "Magnum" Bednarek
schon mehr als tausend Verführungskünstler
in 15 Ländern ausgebildet."
"Man
kann sich sicher sein, dass sie noch nie
in ihrem Leben von einem Mann so selbstbewusst
angesprochen wurde", sagt Trainer "Magnum",
ein 25-jähriger blonder Medizinstudent
mit lässigem Dreitagebart und Stehkragen.
Dabei ist es nicht so wichtig, was ich sage.
"93 Prozent der Kommunikation passieren
über Körpersprache", sagt
Robert. Er hat die Körpersprache von
James Bond analysiert. Der
Prototyp des
selbstbewussten Mannes, sagt er, benutze
seinen Körper wie ein Instrument. Wenn
er sich einen Drink greift, bleibt er mit
dem Blick auf der Frau. Oder wenn etwas
rechts von ihm passiert, blickt er erst
mit den Augen in die Richtung, dann dreht
er den Kopf und schließlich den Rest
des Körpers. "Charisma
besteht aus Körpersprache, Timing und
dem Vermögen zu polarisieren",
erklärt "Magnum". Dominanz
darf nicht mit Chauvinismus oder Aggressivität
verwechselt werden. Dominanz braucht keine
Gewalt. Denn Zwang erzeugt immer Widerstand."
....
"In
einem Club lässt mich "Magnum"
mit folgendem Spruch bei vier hübschen
Mädchen zurück: "Könnt
ihr bitte auf meinen kleinen Bruder aufpassen,
während ich auf die Toilette gehe."
Nach ein paar Minuten gewöhnlicher
Unterhaltung stimuliere ich die Phantasie
einer großen, schlanken Brünetten:
"Stell dir vor, du kannst an einen
Ort reisen, wo dich keiner kennt, wo du
alles darfst und zu Hause nie jemand davon
erfahren würde. Was würdest du
tun?" Sie denkt nach und sagt mit einem
breiten Grinsen: "Das verrate ich dir
nicht." Das braucht sie auch nicht,
denn ihre schmutzige Phantasie setzt die
richtigen Hormone frei.
Dann kommt leider mein großer dominanter
Bruder von der Toilette zurück. Nach
ein paar seiner hypnoseartigen Erzählungen
über die Verbindung ihrer Seelen hat
mich die Brünette absolut vergessen.
Bei mir hat sie sich den Appetit geholt,
um dann beim
Meister der Verführung zu speisen. Die anderen Flirtstudenten haben
schon am ersten Abend Erfolgserlebnisse
mit dem neuen Lehrstoff. Manche küssen
sich quer durch den Club."
"Es
gibt Techniken, Frauen schon nach kurzer
Zeit das Gefühl zu geben, sie würden den
Mann eine Ewigkeit kennen. Der beste Weg,
etwas von einer Frau zu erfahren, ist, etwas
über sich selbst zu erzählen: „Erzähle ihr
ein Geheimnis, und sie wird dir ihres
verraten. Ihr seid schließlich
Seelenverwandte, die sich alles sagen
können“, sagt Robert. Richtig angewandt,
sollte die Frau schon bald flüstern: „Es
kommt mir so vor, als würden wir uns schon
ewig kennen.“ ...
"Der Münchner Robert
Bednarek gibt bei seinen Wochenendseminaren
weiter, welche "Anmachtechniken" er drei
Jahre lang als "Magnum" in der Szene gelernt
hat." ...
"Unter den Teilnehmern
sind sehr unterschiedliche Typen dabei, vom
Studenten zum Professor, vom Zahnarzt bis
zum Unternehmensberater. Alles intelligente
Menschen."
"Sie hoffen darauf,
von "Magnum"
eine Art Karte in die Hand zu bekommen, mit
der sie das verminte Gelände der Annäherung
in Kneipen, Bars und Discos leicht
durchqueren können.
Damit haben sie schon mal das hinter sich
gelassen, was Bednarek für den größten
Fehler hält: das Nichtstun, das
Zu-Hause-Rumsitzen, das vergebliche Warten
auf etwas, das nie eintritt. Fehler Nummer
zwei: "Das tun, was jeder tut, das anziehen,
was alle anhaben, so reden wie alle." Die
Masche "Kann ich mal bitte Feuer haben?",
stimuliert beim Gegenüber nur den
Gähnreflex." ...
Der
Verführungstechniker
Robert
Bednarek lehrt, wie man Frauen rumkriegt
Er
sieht gut aus. Gepflegte, sportliche Erscheinung.
Gelfrisur,
Dreitagebart, ruhiges Auftreten, anscheinend
kein Angebertyp. Er spricht
unaufgeregt und leise in einem ganz leichten
Akzent; seine Eltern sind aus
Schlesien nach Bayern gezogen, als er vier
war. Außerdem verwendet er gerne englische
Ausdrücke wie "infield workshop",
"blueprint" oder "fast
seduction". Und er behält seinen
Gesprächspartner fest im Blick. Manchmal
nimmt er dezenten Körperkontakt auf,
er berührt sanft das Knie des Gegenüber,
um seine Methoden zu demonstrieren. Er lächelt,
aber lacht nie
laut, wenn er über seine vielfältigen
Erfahrungen mit Frauen berichtet, das
Ganze ist ein Spiel, aber doch wichtig.
Die Fünfzigjährige am Nebentisch
im
betriebsamen Schnellrestaurant "Vapiano" in
den Fünf Höfen ist schon so
fasziniert, dass sie sich ins Gespräch
einschaltet; zwei Zwanzigjährige
daneben schauen auch recht interessiert.
Das zurückhaltende Auftreten von Robert
Bednarek kontrastiert mit seinem
Internet-Auftritt, den man als mindestens
vollmundig bezeichnen muss. Er
will ja was verkaufen: sich und sein Wissen.
Der Medizinstudent aus München ist
erst 25, aber bezeichnet sich als "Deutschland
führenden Pick-up-Guru", was man
als "Abschlepp-Meister" übersetzen
könnte, auch wenn das nach Kfz-Werkstatt
klingt. Aber um Mechanik geht es ja.
Am kommenden Wochenende will Bednarek bei
einem Seminar in einem Schwabinger Hotel
einer Gruppe von Männern verraten,
wie man Frauen verführt, beziehungsweise
überhaupt erst mal anspricht. "Die
perfekte Masche" heißt sein Kurs,
den er auch in anderen Großstädten
anbietet 490 Euro kostet die Teilnahme,
einige Termine sind ausgebucht. Schon der
Titel zeigt, dass Bednarek bei Vorbildern
in die Lehre gegangen ist: "Die perfekte
Masche", so heißt das Buch des
in Los Angeles lebenden Journalisten Neil
Strauss. Ein Bestseller in den USA, gerade
auf Deutsch erschienen. Die silbern glänzenden
"Bekenntnisse eines Aufreißers"
handeln von einem kleinen, schüchternen
Autor, der sich zum "Meisteraufreißer"
ausbilden lässt. Strauss weiß
über seine Erlebnisse in reißerischen
Anekdoten zu berichten.
Robert Bednarek
war auch mal ein hoffnungsloser Fall, sagt
er selbst. Während er am Wasser nippt,
erzählt er von seiner Rückkehr
aus den USA, wo er vier Jahre studierte,
eine Freundin hatte und Basketballprofi
werden
wollte. Zurück in München, arbeitete
er einige Zeit als Finanzanalyst bei
Siemens, bis spät in der Nacht saß
er am Computer. "Ich wusste nicht,
wie
ich Frauen ansprechen sollte, deshalb habe
ich mir Hilfe im Internet
gesucht."
Bei den Recherchen stößt er auf
die Flirtforen der Pick-up-Community
Männer, die ihre Anmachtricks und Sprüchesammlungen
weitergeben. Er beginnt, sich mit anderen
Singles auszutauschen und macht die Erfahrung,
dass erstaunlich viele Software-Ingenieure
und Computerspezialisten
Kontaktprobleme haben. Er reist, als ihn
das Thema nicht loslässt, nach L.A.
und London, er besucht bekannte Verführungstrainer,
die im Internet unter Pseudonymen wie "Mystery"
Dienste anbieten. Er lernt ihre Techniken.
Wie man sich rar macht, aber trotzdem auffällt,
wie man am besten mit einer Frau ins Gespräch
kommt und eine Körpersprache zum Einsatz
bringt.
Die Techniken klingen ein wenig banal und
nach Herrenmagazin, aber wenn
Bednarek sie demonstriert, kommt man schon
ins Nachdenken: Vielleicht kann ein wenig
Psychotraining, nonverbale Kommunikation
und etwas Neurolinguistik im schwierigen
Umgang mit Frauen nicht ganz schaden. Sehr
wichtig, doziert der Medizinstudent, sei
beim ersten Flirtkontakt nicht die Anfangsfrage
an die Frau, sondern die richtige Reaktion
des Mannes darauf. "Wir wollen den
Leuten beibringen,
in jeder Situation normal,
entspannt und witzig zu wirken und Gespräche
mit Frauen emotional zu führen."
Er demonstriert das mit einem Spiel, bei
dem sich die Frau einen Würfel, ein
Pferd und eine Leiter in der Wüste
vorstellen muss, was sich dann als ihr Ego,
ihr Wunschliebhaber und ihre Freunde interpretieren
lässt. Er macht das nicht schlecht,
die Mädchen am Nebentisch werden wieder
ganz aufmerksam. Aus der Hand lesen kann
er auch, das kommt an.
Ach, es gibt noch viel zu lernen für
Männer, die bei einer fremden Frau
an
der Bar entweder vor lauter Nervosität
keinen geraden Satz herausbringen
oder aber mit den immer gleichen Phrasen
("Tschuldige, kommst du öfter
hierher?") Gähnen und Desinteresse
ernten. Es gibt, verspricht der selbst
ernannte Guru, Hoffnung für Männer,
die zu wenig oder gar keinen Sex haben.
Oder die an "Schwachpunkten"feilen
wollen, etwa an dem Moment, an dem man die
Frau küssen muss. Ist ja eine Masche,
so was kann man mit weiblichen Testpersonen
im Seminar oder beim Feldversuch im Club
üben.
Aber macht das Spaß, nach einstudierten
Methoden Frauen anzusprechen wie bei einer
endlosen Versuchsreihe? "Ich finde
es jedes Mal lustig", sagt
Bednarek. Ein Vollstrecker sei er aber nicht,
er habe eine Freundin. Man
fragt sich, ob er das alles ernst meint.
Er verabschiedet sich mit einem
intensiven Blick und einer leichten Berührung
der Schulter. Hat er bestimmt
bei einem Guru gelernt.
Erfolgsgarantie
Sie nennen
sich "Mystery", "Style"
oder "Magnum" und ihre Fangemeinde
wächst: Die "Pick up artists"
(PUA) sind die erfolgreichsten Verführungskünstler
der Welt. Erstmals sollen nun auch deutsche
Männer von ihren Tricks profitieren.
Seit
Neil Strauss alias "Style" in
seinem Bestseller "Die perfekte Masche"
einige der geheimsten Tricks verriet, sind
Verführungskünstler wie Strauss
und sein Guru "Mystery" in aller
Munde. Ihr Ziel: die Invasion des anderen
Geschlechts. Ihr Credo:
Jeder Mann kann
unabhängig von Status, Alter und
Aussehen bei Frauen erfolgreich sein.
Entwickelt
wurden die ultimativen Flirttipps und Verführungstechniken
von
Meistern ihres Fachs wie dem kanadischen
Zauberkünstler Erik von Markovik
alias "Mystery", "Badboy"
und Ross Jeffries. Die todsicheren Methoden,
das
Herz einer Frau im Sturm zu erobern, lassen
sich nun erstmals auch in
Deutschland erlernen. In exklusiven, deutschsprachigen
Seminaren und auf
einer professionellen, deutschsprachigen
Doppel-DVD präsentiert Deutschlands
berühmtester Verführungs-Experte
Robert "Magnum" Bednarek die besten
Tricks und Kniffe für den perfekten
Flirt. Seit Jahren bildet er als Coach weltweit
Verführungskünstler aus.
In
BednareksSeminaren
lernen Männer alles über das nötige
Selbstbewusstsein, attraktive Frauen anzusprechen,
Gesprächsführung,
Körpersprache und wie man die eigene
Persönlichkeit wortlos kommuniziert.
Sie erfahren alles über spontane Flirts,
Online-Dating und Telefongespräche.
Machen Sie sich für Frauen interessant.
Am 11. und 12. März
starten in München die deutschen Seminare
mit Flirtguru Robert
Bednarek. Als Gast mit dabei: Neil
Strauss, der Autor von "Die perfekte
Masche".
"Zielführende
Tipps hat der Münchner Flirt-Experte
Robert Bednarek. Der
25-jährige weiß, wie man Frauen
betört. Der Meister mit dem gepflegten
Dreitage-Bart ist vor drei Jahren auf eine
amerikanische Community gestoßen, als er im
Web nach Anmach-Tipps suchte. Er landete in
einem Internet-Forum, wo Männer aus der
ganzen Welt Bagger-Tipps austauschen. Hinter
der Website steckt ein
geheimnisvoller Zirkel von
Verführungskünstlern,
in den man erst aufgenommen wird, wenn man
seine Tauglichkeit einem der Mitglieder
bewiesen hat...."
"Pickup
Artists" (PUAs) - Künstler der Verführung.
Männer, die an Techniken feilen, um jede
Frau ins Bett zu kriegen. Minutiös analysieren
sie ihre Aufreißversuche. Sie schmieden
Strategien und experimentieren mit Hypnosetechniken,
bei denen Frauen auf Zuruf einen wohligen
Schauer bekommen. Es ist das größte
wissenschaftliche Experiment der Welt."
...
"Die
Kunst der Verführung
ist ein Geheimwissen, das Frauenhelden gemeinhin
mit ins Grab nehmen." ...
"Ich kann es nicht glauben. Ich kann
es verdammt noch mal nicht glauben. Ich bin
ein Jedi-Ritter. Die Macht ist mit mir. Ich
bin der Mann, bei dem die anderen Männer
jubeln, wenn er verheiratet ist." ...
"Ich muss noch so viel lernen: Wie bekommt
man zwei Frauen für einen Dreier ins
Bett? Wie funktionieren die dreckigen Techniken
des neurolinguistischen Programmierens? Werde
ich je so gut sein wie Steve P., der Frauen
dazu bringt, ihm Geld dafür zu zahlen,
dass sie mit ihm ins Bett gehen? Ich bin doch
nur ein Student der Liebe."
"Alles
eine Frage der Strategie",
resümiert Strauss in Interviews. Entscheidend
ist die richtige Herangehensweise. Im Idealfall
eine perfekt getrimmte Routine."